Gehören Sie auch zu den vielen Menschen, die sich im Alltag zu wenig bewegen und zu viel sitzen? Solange der Rücken nicht schmerzt, verschwenden wir darauf nicht allzu viele Gedanken. Es ist aber gut zu wissen, dass sich eventuelle künftige Beschwerden durch einfache Maßnahmen vermeiden und auf ein Mindestmaß beschränken lassen.

Damit möchten wir aktuell auch nochmal auf unsere beiden Events aufmerksam machen. Einladung zu den Rückentagen mit Tipps und Vorträgen von Ihrem Expertenteam Hästens Betten & WirbelDOC am 10.09.15 und 17.09.2015, jeweils ab 15.00 Uhr in unserem Hästens Concept Store in Köln.

Eine der wichtigsten Dinge ist ein Bett, das Ihren Rücken optimal unterstützt. Sie brauchen ein Bett, das Ihren Körper in- und auswendig kennt. Sie sollten im Rücken vollständige Entlastung spüren. Niemand kann Ihnen eine Garantie dafür geben, dass Rückenprobleme gänzlich ausbleiben, wenn Sie auf ein neues, besser gebautes Bett umsteigen. Aber wir können Ihnen garantieren, dass ein Hästens-Bett so beschaffen ist, dass es für viele Jahre für Ihr bestes Schlaferlebnis sorgt.

Worin liegt die Ursache für die Schmerzen?

Es gibt im Grunde zwei Arten von Rückenschmerzen: Schmerzen im Kreuzbereich und Rückenschmerzen, bei denen der Schmerz in ein oder mitunter auch in beide Beine ausstrahlt. Mit „Hexenschuss“ bezeichnet man einen  plötzlichen scharfen Schmerz im unteren Rückenbereich. Hexenschuss kann bei falschem Heben schwerer Gegenstände oder durch andere Belastungen, wie bei fehlerhaften Bewegungen beim Sport usw., auftreten.
 
Es passiert auch gar nicht so selten, dass man mit Hexenschuss erwacht. Oft liegt das daran, dass sich der Rücken von den Belastungen durch Arbeit oder körperliche Anstrengung im Schlaf nicht ausreichend erholen kann. Nur in einem geeigneten Bett kann sich Ihr Rücken richtig entspannen. Rückenschmerz hat zahlreiche Ursachen. Je nachdem, an wen man sich richtet, können die Erklärungen weit auseinanderliegen. Ergebnissen aus der Orthopädie zufolge sind meist kleinste Risse in den Muskeln, Sehnen und Bändern für akute Rückenschmerzen verantwortlich. Über diese Verletzungen weiß man nur sehr wenig, da sie mit normalen Röntgenuntersuchungen nicht sichtbar gemacht werden können. Spezialisten, die Rückenprobleme durch manuelle Therapie behandeln (Naprapathen, Chiropraktiker, Ärzte mit einer Zusatzqualifikation in orthopädischer manueller Therapie (OMT) und Physiotherapeuten), erklären Rückenschmerzen in der Regel mit Bewegungs einschränkungen und verspannten Muskeln.

Bandscheibenschäden

Zwischen den einzelnen Rückenwirbeln liegen die Bandscheiben. Eine Bandscheibe besteht aus drei Teilen:
 
– einem weichen Gallertkern, der umschlossen wird von
– einem härteren Ring aus Faserknorpel und in der Außenzone von
– einer Schicht aus Bindegewebsfasern, die die Bandscheibe an ihrem Platz hält.
 
Die Bandscheiben dienen als Stoßdämpfer und verteilen den Druck zwischen den Wirbeln, sodass die Wirbelsäule beim Beugen und Drehen nicht beschädigt wird. Meist treten im gesamten Rückenbereich zuerst an den Bandscheiben Verschleißerscheinungen auf. Etwa ab dem 20. Lebensjahr kommt die direkte Blutversorgung der Bandscheibenknorpel zum Stillstand. Deshalb kann sich der Bandscheibenknorpel bei Verletzungen nur schwer regenerieren, da das Blut für die Heilungsprozesse im Körper sorgt. Man weiß, dass die Nährstoffversorgung der Bandscheibe beispielsweise durch das Rauchen stark beeinträchtigt wird, während Sport eine positive Wirkung hat. Der Bandscheibenvorfall gehört zu den wenigen eindeutigen krankhaften Veränderungen, denen sich eine bestimmte Art von Rückenschmerzen einwandfrei zuordnen lässt. Im Liegen ist die Druckbelastung der Bandscheiben am geringsten. Deshalb ist es unerlässlich, zu überdenken, ob das Bett, in dem Sie schlafen, optimal gebaut ist.
 

Warum sind Rückenschmerzen soweit verbreitet ?

Stimmt etwas nicht mit dem menschlichen Rücken? Ist unsere aufrechte Haltung auf zwei Beinen für den Rücken zu belastend? Der Rücken des Menschen ist ein Wunderwerk. Obwohl unsere aufrechte Haltung für verschiedene Bereiche der Wirbelsäule eine enorme Belastung bedeutet, kommt unser Rücken damit zurecht. Rückenschäden entstehen durch unseren Lebensstil. Forschungsergebnissen zufolge erhöhen das Rauchen und langes Sitzen das Risiko für Rückenschmerzen. Anders ausgedrückt: Mangelnde Bewegung tut dem Rücken gar nicht gut. Außerdem können wiederholte falsche Bewegungsabläufe, beispielsweise das Heben mit vorgebeugtem Rücken, zu Schäden führen, insbesondere an den Bandscheiben.

Zu viel Ruhe schadet

Im Gegensatz zu früheren Auffassungen ist heute wissenschaftlich erwiesen, dass längere Bettruhe und Schonung den Heilungsprozess verzögern und die Rückenschmerzen verschlimmern. Akuter Rückenschmerz, beispielsweise bei einem Hexenschuss, kann so stark sein, dass er bewegungsunfähig macht. In diesem Fall lässt sich Schonung nicht vermeiden. Erkrankte sollten aber nur für kurze Zeit liegen und dann natürlich nur in einem geeigneten Bett.
Bei akuten Rückenschmerzen, die nicht in die Beine ausstrahlen, haben sich zwei Tage Bettruhe als völlig ausreichend erwiesen. Noch mehr Schonung ist dann eher von Nachteil. Leichte Bewegung schadet nicht, auch wenn der Rücken dabei schmerzt. Es ist jedoch wichtig, dem Körper seine benötigten sieben bis neun Stun den Schlaf pro Tag zu gönnen. Mit ausgeruhten Muskeln kann sich der Körper besser regenerieren und erneuern.