Feng Shui und der gute Schlaf

Jeder hat es schon mal erlebt, unausgeschlafen schleppt man sich durch den Tag, ist nicht leistungsfähig, freut sich auf den Abend und will nur noch ins Bett. Mal ist dies nicht schlimm, was aber wenn es zum Dauerzustand wird. Denn ca. 1/3 der Lebenszeit verschlafen wir. Wir brauchen den regenerierenden Schlaf, denn Schlafmangel macht krank.Schlechter Schlaf kann viele Ursachen haben.

Geht man einmal davon aus, dass keine Krankheit einem den Schlaf raubt, kann man als erste Maßnahme einmal sein Schlafzimmer unter Feng Shui Richtlinien begutachten und ggf. mit einigen schnell umzusetzenden Maßnahmen bessere Voraussetzungen für einen gesunden und erholsamen Schlaf schaffen. Hier einige Grundsatzregeln für den Schlafplatz nach Feng Shui Richtlinien:

  • Achten sie auf eine aufgeräumte und ruhige Atmosphäre im Schlafraum. Körbe mit Bügelwäsche, Zeitungsstapel, Stühle auf den „noch“ tragbare Bekleidung liegt, Leitern oder Staubsauger etc. haben hier nichts zu suchen. Machen sie aus ihrem Schlafraum keine Abstellkammer. Räumen sie auf und misten aus! Unterm Bett sollte alles frei sein, bitte auch keine Boxen in denen Wäsche oder Schuhe gelagert werden (der Raum unterm Bett symbolisiert den Keller und dieser steht in Verbindung mit der Vergangenheit, d.h. man kann nicht loslassen). Unordnung lässt aus Chi stagnierendes Sha Chi werden.
  • Das Bett sollte mit dem Kopfteil idealerweise an einer Innenwand stehen. Diese schützt den Kopf. Ist die Wand eine Außenwand so kann der kleine Kälteunterschied von Raumtemperatur zur Außenwand den Schlaf stören (kann, muss aber nicht!), auch eine Innenwand in der Wasser- oder Heizungsrohre verlegt sind, kann den Schlaf durch die Geräuschentwicklung stören. Falls die o.g. Dinge zutreffen, hilft ein höheres, solides und gepolstertes Kopfteil.
  • Das Bett sollte nicht unter einem Balken stehen, dieser vermittelt einem das Gefühl zerschnitten zu werden. Ist es nicht möglich das Bett anders im Raum aufzustellen, schaffen sie Abhilfe durch ein „Himmelbett“. Dies kann durch das Aufhängen von Stoff oder einem Moskitonetz geschehen und schafft einen geschützten Raum. Auch sollten Hängeschränke, Regalbretter und große Bilder oberhalb des Kopfendes vermieden werden. Sie haben eine erdrückende Wirkung.
  • Steht ihr Bett unter einer Dachschräge, so sollte die Blickrichtung in den sich öffnenden Teil gehen. Achten sie auf genügend Kopffreiheit, wenn nötig rücken sie das Bett in den Raum und bringen den Rückenschutz des Kopfes durch ein höheres Kopfteil des Bettes ein.
  • Bei zwei Matratzen (die fast immer nötig sind um auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Partner einzugehen wie unterschiedliches Gewicht, Rückenleiden…) sollte ein durchgehendes Bettlacken verwendet werden, ebenso einheitliche Bettwäsche, dies stärkt die Verbundenheit der Partner.
    Das Bett sollte nicht in einer sogenannten Energieautobahn stehen. Diese entsteht wenn sich zwei Fenster oder eine Tür und ein Fenster gegenüberstehen. Die Energieautobahn können sie stoppen, indem sie vor die Fenster Vorhänge anbringen, oder auch Pflanzen, Skulpturen oder eine Leuchte ins Fenster stellen, wobei die zuletzt genannten „Energiebremsen“ eher für die Wohnräume geeignet sind.
  • Entfernen sie alle elektronischen Geräte aus dem Schlafraum wie zum Beispiel den Fernseher, den Computer / Laptop, Mobiltelefone (NIE als Wecker benutzen), elektrische Wecker, alle Ladegeräte und schalten sie das WLan über Nacht aus. Tauschen sie Halogenleuchten (wegen des Trafos) gegen Glühbirnen. Achten sie darauf, dass keine Kabel unter dem Bett liegen. Elektrosmog ist neben geomantischen Ursachen die Hauptursachen für Schlafstörungen. Wenn möglich lassen sie einen Netzfreischalter installieren.
    Im Schlafraum sollten keine Spiegel vorhanden sein. Falls sie auf den Spiegel nicht verzichten wollen, hängen sie nachts ein Tuch über ihn oder bringen sie ihn an der Innenseite des Schrankes an.
  • Wenn es möglich ist sollte der Schlafraum nur mit einem Bett und einem Nachttisch möbliert werden. Der Kleiderschrank ist idealerweise in einem anderen angeschlossenen Raum, falls dies, wie meist, nicht möglich ist ein schlichte Kleiderschrank empfehlenswert. Die Größe kann durch regelmäßiges Auf- und Aussortieren der Kleidung minimalisiert werden.
  • Springbrunnen sind wunderbare Luftbefeuchter, aber im Schlafraum kontraproduktiv. Durch das bewegte Wasser bringen sie ständig frische Energie in den Raum, gut für den Arbeitsplatz oder das Wohnzimmer aber schlecht für den Schlaf, außerdem regt das Plätschern den Harndrang an.
  • Im Schlafraum hat ein Arbeitsplatz nichts zu suchen, da sie die Arbeit mit zu Bett nehmen. Falls eine räumliche Trennung nicht geht, trennen sie den Arbeitsplatz zumindest optisch ab, z.B. mit einem Paravent und halten sie den Arbeitsplatz peinlich aufgeräumt (s. Punkt 1 Unordnung bedeutet Sha Chi ) und schalten sie frühzeitig alle elektronischen Geräte ab, nicht auf Standby schalten!
  • Eine Stoßlüftung vor dem zu Bettgehen ist ebenfalls empfehlenswert und verdunkeln sie den Raum. Dies stärkt das Yin Chi.
  • Bereiten Sie Ihren nächsten Tag vor, sodass sie morgens nicht noch „schnell“ etwas erledigen müssen, denn dann gehen sie mit diesem Gedanken schlafen. Dies kann zu unruhigem Schlaf führen, da sie nicht vollkommen entspannt sind.
  • Wenn sie den Schlafraum neu gestalten wollen, verwenden sie sogenannte Yin Farben (kühle aber auch dunkle sanfte Farben z.B. gebrochene Weißtöne, gedeckte Grüntöne oder Blau), setzen sie weiche fließende Stoffe ein. Natürliche Materialien sollten ihre erste Wahl sein. Gestalten sie den Schlafraum sehr ruhig, sie sollen hier Ruhe finden, vermeiden sie Aufreger.
  • Wenn sie die Wahl haben wo ihr Schlafraum liegen soll, dann ist es im Norden und die Lage des Bettes sollte dann so gewählt sein, dass der Kopf im Norden liegt. Der Norden ist im Bagua des Feng Shui die Richtung für die Lebensreise, man bereitet sich auf den neuen Tag vor.

Wenn sie nach den genannten Veränderungsvorschlägen, die sie umgesetzt haben, immer noch einen schlechten Schlaf haben, konsultieren sie einen Feng Shui Berater. Er beurteilt vor Ort die Situation auch unter weitreichenderen Aspekten. Ihm fallen manchmal Dinge ins Auge, die einem Fachmann geläufig sind, aber die ein Laie erst wahrnimmt, wenn er darauf aufmerksam gemacht wird. Ggf. sind geomantische und elektrobiologische Untersuchungen von Nöten. Denn die o.g. Vorschläge sind nur ein Teil der Dinge, die einen guten Schlaf ausmachen und es sind die Maßnahmen die schnell und unkompliziert umzusetzen sind.

Viel Freude beim Lesen und Umsetzten.
Ihre Barbara Schmitz

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