Räume haben eine enorme Kraft. Energetisch optimiert durch eine Gestaltung nach Feng Shui können diese Ihre Gesundheit und Wohlbefinden stärken, Ihre Leistungsfähigkeit steigern. Ein Schlafzimmer ist ein Raum des Vertrauens, der Intimität und Partnerschaft sowie der Regeneration. Er sollte Sicherheit und Ruhe ausstrahlen. In dieser Expertenreihe erhalten Sie ein paar Basis-Tipps, wie Sie Ihr Schlafzimmer zu einem schönen Ort der Erholung machen können. Und wenn Sie super Schlafen, dann ändern sie entweder einfach nichts oder sorgen präventiv dafür, dass es auch zukünftig so bleibt.

Besser schlafen mit Feng Shui: Teil 1 – der Ort

Selbstverständlich muss man individuell schauen, welcher Raum überhaupt in Frage kommt, die beste Atmosphäre zum Schlafen ausstrahlt und welcher Nutzung auch die restlichen Räume unterliegen. Stellen sie sich am besten ein Mal in Ihren gewählten Raum und erspüren Sie seine Energie. Was ist ihr erster Eindruck? Hören Sie auf Ihre Intuition! Im Folgenden ein paar Tipps zur Raumauswahl:

• Optimale Ruhe erhalten sie bevorzugt in Räumen, die in den sog. Yin-Himmelsrichtungen liegen. Dazu gehören u.a. der Nordwesten, Norden und Nordosten (von der Grundriss-Mitte aus betrachtet).
• Man sollte möglichst nicht mit dem Kopf zu der Wand schlafen, wo sich auf der anderen Seite die Küche oder das Bad befindet. Auch nicht zu nah an aktiven     Räumen, z.B. kein Büro im Schlafzimmer.
• Auch sollte man nicht von jeglicher Art von Lärm oder ungünstigen Gerüchen belästigt werden.
• Die Decken des Raums sollten nicht zu hoch und nicht zu niedrig sein und möglichst ohne Balken oder Schrägen.
• Ein Raum im Keller ist ungeeignet, da man sich quasi unter der Erde befindet („Grab“). Und unter dem Dach sind eigentlich zu aktive Energien.
• Im Raum sollte man für gute Belüftung und angenehme Temperaturen sorgen können

Besser schlafen mit Feng Shui: Teil 2 – die Position des Bettes

Sowohl die Position als auch die Ausrichtung des Bettes ist essentiell. Jeder hat sogar seine persönlich passende Himmelsrichtung, die individuell bei einer Beratung ermittelt werden kann. Sensible Babies richten sich wie eine Kompass-Nadel in ihre optimale Richtung aus. Also wundern sie sich nicht, wenn ihr Nachwuchs sich immer wieder in eine bestimmte Position dreht! Im Folgenden aber nun ein paar Basis-Tipps:

• Das Bett sollte so positioniert sein, dass es einen „soliden Rücken“ als Schutz hat, z.B. eine Wand, dabei möglichst nicht unter dem Fenster oder an der Heizung.
• Wenn man sich aufrichtet, sollte man die Tür im Blick haben.
• Ist das Bett an der Wand der Tür, kann man sich ggf. durch einen Beistelltisch, kleines Regal oder Pflanze zwischen Bett und Tür Geborgenheit schaffen.
• Bei einem Paar sollte der Mann links und die Frau rechts schlafen. Befindet sich die Tür rechts vom Bett, dann schläft der Mann auch rechts. Seine Aufgabe ist der Schutz der Frau und so bewacht er dann die Tür.
• Ist man auf Partnersuche sollte die Seite, wo der gesuchte Mann / Frau eigentlich schlafen würde, frei gehalten werden, d.h. das Bett sollte nicht auf der Seite an der Wand stehen.
• Man sollte nie mit den Füßen zur Tür schlafen – die „Sargposition“.
• Das Bett sollte nicht zwischen Tür und Fenster stehen, dem sog. „Durchschuss“, eine zu aktive Energie-Autobahn
• Man sollte nicht unter Dachschrägen oder Balken schlafen, insbesondere nicht, wenn diese mit Ihren Kanten quer zum Bett verlaufen.
• Eine Schlafrichtung von Ost nach West, West nach Ost oder Nord nach Süd ist i.d.R. positiv. Mit dem Kopf Richtung Süden schläft man eher schlecht. Jeder hat jedoch, wie bereits oben erwähnt, seine persönliche Himmelsrichtung.
• Störzonen vermeiden (Wasseradern etc.). Ggf. Experten zu Rate ziehen, insbesondere bei Krankheit

Besser schlafen mit Feng Shui: Teil 3 – die Ausstattung des Schlafzimmers

Im Feng Shui geht es nicht um schöner Wohnen, sondern um die Schaffung einer optimalen energetischen Raumsituation. So kann jeder persönliche Stil in einer Gestaltung mit eingebunden werden. Das Schlafzimmer sollte die Anmutung einer ruhigen, gesunden und schönen Intimsphäre haben. Es geht um das Einssein mit jemanden oder ggf. nur mit einem selbst. Dabei sollten folgende Aspekte grundlegend beachtet werden:

• Dezente, Ruhe ausstrahlende Ausstattung (Bilder, Deko, Möbel etc.). Weniger ist mehr!
• Ausstattung in Bio-Qualität bevorzugen, inkl. Bodenbeläge und Wandfarbe
• Insgesamt eher horizontale als vertikale Strukturen
• Symbole für Partnerschaft, z.B. Paarbilder oder Deko mit 2er-Symbolik platzieren
• Antike Möbel sollten energetisch gereinigt werden, z.B. mit einem Sud aus Salbei-Tee
• Heilsteine und Kristalle (z.B. Rosenquarz, Amethyst, Bergkristall) sind eine schöne Art die Energie auch auf persönlicher Ebene zu heben. Für eine individuelle Auswahl am besten von einem Experten beraten lassen.
• Keine Spiegel
• Elektrosmog vermeiden: kein TV, Funkwecker, Handy, Telefon, Computer
• Keine zu hohen Möbel, die erdrücken
• Über dem Kopfende keine hervorstehenden Regale oder schweren Bilder
• Über dem Bett keine hängenden Lampen
• Jegliche Einrichtungsgegenstände, mit denen man eine negative Assoziation hat, sollten entfernt werden (z.B. der praktische Schrank von der ungeliebten Schwiegermutter, Defektes, Unschönes, Gerümpel)
• Keine Dinge mit wilder, aggressiver Anmutung oder spitzen Formen
• Kein Wasser oder Wasserbilder
• Keine Familienbilder – es ist ihre Intimsphäre!
• Keine religiösen Figuren (Buddha, Jesus etc.)
• Kein Kamin oder Feuerstelle

Besser schlafen mit Feng Shui: Teil 4 – die Farben

Im Feng Shui hat jeder Raum besondere Bedürfnisse an Farben. Sie sind abhängig von der Lage des Raums und seiner Nutzung. Die Farben sind Elementen zugeordnet, die optimal aufeinander abgestimmt sein sollten, damit die Energie im Raum harmonisch schwingt. Die wirklich benötigten Farben kann man bei einer Beratung genau ermitteln. Diese werden dann bei der Auswahl von Bodenbelag, Wandfarbe und Ausstattung berücksichtigt. Im Schlafzimmer wollen wir eine ruhige, geborgene Atmosphäre. Im Folgenden ein paar generelle Tipps dazu:

• Grelle oder starke Farben sollten vermieden werden.
• Auch sollte es nicht zu bunt sein, was gerne mal bei Kinderzimmern vorzufinden ist.
• Blau (Element Wasser) sorgt für Ruhe.
• Leichte Grüntöne (Element Holz) sind schön und unterstützen den Gesundheitsaspekt.
• Rot (Element Feuer) sollte man, wenn überhaupt nur dezent einsetzen in Form von Deko, da es eine sehr aktive Energie hat.
• Erd- und Grautöne (Element Erde) sind angenehm, sollten jedoch nur in Maßen eingesetzt werden, denn die meisten Räume vertragen ein zuviel an Erdeenergie nicht. Sie werden zu schwer.
• Weiß (Element Metall) bildet eine schöne Grundlage, sollte aber auch nicht dominieren, sonst wirkt der Raum zu steril.

Besser schlafen mit Feng Shui: Teil 5 – die Reinigung

Beim Feng Shui wollen wir, dass positive Energien frei und harmonisch fließen können. Doch vieles, was wir besitzen, entpuppt sich als Ballast, der die Balance der Energien empfindlich stört. Das überträgt sich dann auch auf unser Leben. Ereignisse, Krankheit und Emotionen hinterlassen ihre Spuren wie ein Fingerabdruck. Sicherlich kennen Sie das Gefühl von „dicker Luft“, wenn Sie einen Raum nach einer Auseinandersetzung betreten haben. Es gibt Räume die sich irgendwie dumpf oder „besetzt“ anfühlen und bei anderen blüht man wiederum komplett auf.

Der bei uns bekannte „Frühjahrsputz“ ist im Prinzip bereits eine einfache Art des Space-Clearings. Er dient bloß nicht nur, wie wir denken, der reinen Säuberung, sondern befreit uns auch von allen alten Energien, die sich über das Jahr angesammelt und über Staub und Gegenstände manifestiert haben.

Eine Aufräumaktion hat schon etwas Therapeutisches an sich. Das liegt daran, dass während Sie Dinge in Ihrer Umgebung in Ordnung bringen, diese auch in Ihnen selbst etwas verändern. Was außen ist, ist auch innen, und umgekehrt. Denken Sie dabei: Erfüllt das noch seinen Zweck? Heitert es mich auf, oder belastet es mich? Lassen Sie los. Umgeben Sie sich nur mit Dingen, die Sie lieben, inspirieren, erfreuen – zu denen Sie eine positive Verbindung haben.

Space Clearing reinigt das Energiefeld Ihres Zuhauses oder einzelner Räume, wie ein Schlafzimmer. Es ist eine wirkungsvolle Methode die Vergangenheit zu klären und insbesondere zu empfehlen nach Streit, Krankheit oder Tod. So unterstützt es dabei, ganz im Jetzt zu leben. Wirkungsvolles Space Clearing kann man selber machen. Als Anleitung ist Literatur von der Expertin Karen Kingston sehr empfehlenswert:
• „Heilige Räume schaffen mit Feng Shui“
• „Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags“

Bei schwerwiegenden Problemen sollte man jedoch auf jeden Fall einen Experten beauftragen.

Über die Redakteurin:

Bettina Kohl ist professionelle Imperial Feng Shui Beraterin. Zertifiziert von der renommierten Internationalen Feng Shui Akademie ist sie Expertin auf ihrem Gebiet. Imperial Feng Shui gehört zu den präzisesten und wirksamsten Methoden weltweit. Frau Kohl berät seit vielen Jahren Privatpersonen und Unternehmen bundesweit und ist Mitglied im Berufsverband für Feng Shui und Geomantie e.V.
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